Sie sind handlich, meistens reisetauglich und sollen Textilien effizienter glätten als ein Bügeleisen: Dampfglätter, sogenannte Steamer, liegen im Trend. Die Funktionsweise ist einfach: Die Geräte werden mit Wasser gefüllt und die zu glättenden Textilien auf einem stabilen Bügel aufgehangen. Auf Knopfdruck stoßen die Steamer heißen Wasserdampf aus. Die meisten Modelle dürfen direkt auf die Textilien aufgesetzt werden. Einige Anbieter empfehlen, für empfindliche Kleidungsstücke spezielle Aufsätze zu verwenden. Für ein optimales Ergebnis sollten die Fasern während des Glättens gedehnt werden. Wie gut funktioniert dieser Prozess nun in der Praxis? Diese Frage hat sich auch Stiftung Warentest gestellt und auf der Suche nach einer Antwort acht Dampfglätter im Vergleich gegenübergestellt (Heft 4/2025). Das Ergebnis ist ernüchternd: Zwar liegen die Geräte tatsächlich gut in der Hand und sind meist in weniger als einer Minute einsatzbereit, jedoch kann nur ein Testkandidat rundum überzeugen.
Die besten Dampfglätter im Vergleich von Stiftung Warentest 4/2025
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Die besten Dampfglätter im Test: Nur Tefal überzeugt
Unter den acht Testgeräten erhält nur eines die Note „Gut“: der Tefal Access Steam Pocket DT3041. Der Testsieger eignet sich gut zum senkrechten Bedampfen von Mischgewebe und Jeanshemden und erweist sich beim Glätten von Seidenkleidern sogar als sehr gut. Zum waagerechten Bedampfen lässt er sich nicht verwenden. Die Inbetriebnahme gestaltet sich einfach, das Gerät ist ergonomisch geformt und angenehm leicht, die Handhabung könnte aber etwas einfacher sein. Die schadstofffreie Verarbeitung und der geringe Stromverbrauch gefallen. Ebenfalls praktisch: Zusammengeklappt passt das Modell auch in den Koffer oder die Reisetasche. In der Dauerprüfung und im Falltest schneidet der Dampfglätter dagegen nur mit befriedigenden Noten ab.
Die übrigen Dampfglätter scheitern an Dauerprüfung und Falltest
Von den übrigen Dampfglättern im Vergleich erhalten drei die Note „Befriedigend“, vier bewertet Stiftung Warentest mit dem Urteil „Mangelhaft“. Die „befriedigenden“ Dampfglätter Philips 3000 Series, STH3020/10 und Grundig ST 7950 erweisen sich beim Glätten und Auffrischen von Textilien zwar als gut oder sogar sehr gut, in der Dauerprüfung fällt aber eines von drei Geräten vorzeitig aus. Der Philips 7000 Series, STH7060/80 schwächelt beim Glätten, da er braune Flecken auf den Textilien zurücklässt. Zudem besteht er den Falltest nicht – der Wassertank erleidet einen Defekt.
Die vier mangelhaften Dampfglätter erweisen sich ebenfalls als nicht ausreichend haltbar verarbeitet. Mediamarkt Saturn Koenic KGS 1524 und Tefal Access Steam Force DT8270 fallen in der Dauerprüfung durch, beim Russell Hobbs Steam Genie 2 in 1 und beim Braun QuickStyle 7, GS 7077 BK fallen sogar alle drei getesteten Geräte vorzeitig aus. Beim Russel Hobbs übersteht der Wassertank den Falltest nicht, der Dampfglätter von Braun hinterlässt braune Flecken auf den Textilien.
Nur ein Dampfglätter im Vergleich 2025 ist empfehlenswert
Von den acht getesteten Dampfglättern kann Stiftung Warentest nur ein Gerät empfehlen: Testsieger ist der Tefal Access Steam Pocket DT3041, der sich gut für das senkrechte Glätten eignet und insbesondere mit Seide gut zurecht kommt (Ausgabe 4/2025). Die übrigen Geräte fallen entweder in der Dauerprüfung durch oder erweisen sich als nicht sehr haltbar verarbeitet. Zwei Dampfglätter spucken braune Partikel aus und verfärben die Textilien.
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